Bericht zur Sportfahrerwoche (Rennstrecke mit der Freewind)

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Bericht zur Sportfahrerwoche (Rennstrecke mit der Freewind)

Beitragvon Chefschrauber » 8. Apr 2015, 20:14

Hi,
wir haben großes Interesse an einer Tour teilzunehmen.
Sowas wie http://sportfahrerwoche.de/ würde uns sehr interessieren.

Hat jemand damit oder mit ähnlichem Erfahrungen gesammelt?

Gruß
Holger
Zuletzt geändert von Chefschrauber am 6. Mai 2016, 02:51, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Geführte Touren / Fahrertraining

Beitragvon Chefschrauber » 9. Apr 2015, 20:18

Sodele, wir haben anderweitig reichlich Infos dazu gefunden.

Die Woche ist gebucht, da es genau mit unserem Urlaub passt.
Da wird sich die XF aber freuen....und ich erst... :mrgreen: zwischen lauter schnellen Möps...

Wir fahren mit PKW und dort hin, unsere beiden Moppeds sind hinten auf den Anhänger und dürfen als Mitreisende die Autobahn genießen. :wink:

Gruß
Holger
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Re: Geführte Touren / Fahrertraining

Beitragvon wbdz14 » 11. Apr 2015, 00:52

sportfahrerwoche mit der xf? da muß man auch erstmal drauf kommen. mit dem teil bist du in sportfahrerkreisen ein echtes hindernis. nichts gegen die freewind, aber mit den großen kann sie nur mitfahren, wenn die sie lassen.
viewtopic.php?f=1&t=5485 Suzi Whongs Geschichte
Bild Tracy´s Geschichte

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Re: Geführte Touren / Fahrertraining

Beitragvon Chefschrauber » 11. Apr 2015, 06:22

Hi,
ich habe mehrfach dem Veranstalter telefoniert, das geht von ganz gediegen bis sehr sportlich. Letztes jahr war auch einer mit ner Afrika Twin dabei.Ist also durchaus nichts besonderes das keine reinen Sportler dabei sind.

Mein Fahrstil orientiert sich auch eher in Richtung sportlich. Naja, auch das muss man erstmal Erfahren. Die Freewind ist mittelfristig also so oder so das falsche Moped für mich. Doch die fahre ich noch dieses Jahr ganz und nächstes Jahr die halbe Saison bis ich auf eine große Umsteigen darf.
Bin da also mit Ehrgeiz dabei und wenn es das berühmte Messer zwischen den Zähnen sein muss, geht auch das mit Freude....

Ausgestattet ist sie ja fast so gut wie möglich, Wilbers hinten, Wirth vorn, Stahlflex vorn, nur die Anakee2 könnten ein Hindernis sein.

Auch der Gute vom Fahrsicherheitstraining hat uns beim Training vor 2 Wochen die Tour ans Herz gelegt, wäre eine gute Truppe und der richtige Platz um Fahren zu lernen. So sind wir überhaupt darauf gekommen. :wink:
Einer der Trainer, Go heißt er,fährt übrigens mit einer 650er Dominator auf der Strecke und einige Sportfahrer sind schon an ihm verzweifelt. Ich freue mich sehr darauf.

Dort gibt es halt verschiedene Trainer, jeder wird mit dem entsprechenden Bike dem richtigen Trainer zugeordnet. Wir werden wohl dem Go unterstellt sein.

Bin da ganz entspannt.


Unser nächstes Fahrertraining ist Ende diesen Monats. Wir sind konsequent am Üben... :D

Gruß
Holger
Zuletzt geändert von Chefschrauber am 19. Jun 2016, 07:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geführte Touren / Fahrertraining / Sportfahrerwoche

Beitragvon Chefschrauber » 6. Sep 2015, 06:48

Hi,
ich bin wieder zurück, kurz gesagt.. die Sportfahrerwoche ist der absolute Hammer!

Dazu nun etwas genaueres.

Nachdem uns nach einem Sicherheitstraining beim ADAC gesagt wurde, dass die Sportfahrerwoche etwas für uns wäre, haben wir das auch recht schnell gebucht.
Dann kamen einige Bedenken auf...langsames Mopped usw. Die wurden jedoch von Roger, dem Veranstalter, schnell zerstreut.

Also am 29.09.15 die Moppeds in den Transporter und ab nach Crikvenicia.
Nach 1150km sind wir am ersehten Ziel angekommen, es standen schon einige Moppeds auf dem Hof, zumeist Supersportler, wie Ducati's und CBR's...aber auch ne Honda NTV.
Auch Rennmaschinen ohne Zulassung waren vor Ort auf Anhängern und in Transportern zu sehen, vieles mit nahezu heimischen Kennzeichen, (KS, KB, MTK)
Also erstmal zum Check in, wir haben das Hotelzimmer erhalten, schön groß, mit Klimaanlage un Balkon zum Klamotten trocknen...das war auch gut so, denn es war verdammt heiß, die ersten 3 Tage waren es jenseits der 30° im Schatten!

Ab 19 Uhr gab es ein gemeinsames Abendessen in einem separierten Speisesaal mit Klimaanlage, was sich im laufe der kommenden Tage als deutlichen Vorteil heraus stellte.
Dort haben wir gemeinsam unser Essen zu uns genommen, es gab die ersten Gespräche, man lernte sich kennen, und erzählte.
Nach dem Essen stellten sich die Instruktoren genauer vor, erzählten was auf uns zukommen wird und jeder bekam ein Shirt mit Aufdruck der Rennstrecke und dem Schriftzug SPORTFAHRERWOCHE.

Alsdann hat sich jeder in zwei bis drei Sätzen vorgestellt und musste sein Fahrkönnen auf einer Skala von 1-5 bewerten.
1 = Anfänger
5 = Fahrer mit viel Rennstreckenerfahrung
Ich habe mich in Stufe 2 eingereiht.

Am nächsten Morgen um 7.30Uhr, nach dem Frühstück, ging es zur Rennstrewcke...das war aufregend.
Kaum an der Rennstrecke angekommen, alles voll Moppeds, schnelle Moppeds, viele Semiprofessionelle...ach du Sch.... was machen wir nur hier... :shock:

Als erstes wurde uns gesagt wir müssen die Moppeds abkleben...hä? wie, abkleben?
Na Scheinwerfer, Rücklicht und Blinker abkleben und die Spiegel demontieren.
Zum einen wegen der eventuellen Glassscherben, die sollen nicht auf der Strecke liegen und zum anderen soll niemand durch Licht, Blinker oder Bremslicht irritiert werden!! Komisches Gefühl...

8.30Uhr Fahrerbesprechung...der Puls steigt.
9.00Uhr, das Fahren beginnt, erst die Gruppe 5...Schock, was machen die einen Alarm, aber sooo geil, es war das absolute Rennstreckenfeeling da. Es roch nach Sprit, Öl und Gummi und es war richtig laut.

9.20Uhr...wir sind an der Reihe, die Anfänger mit Instruktor.
Also auf die Moppeds, Puunkt 9.20Uhr liefen die Motoren und sind aus der Box losgefahren. Der Zeitplan wird präzise eingehalten. Kurz vorher noch ein paar Worte wie wir fahren, wie an der Perlenkette..mit MAX 5m Abstand zueinander, weniger ist besser!
Die Grundgeschwindigkeit auf der Gerade betrug lässige 100km/h, also alles kein Problem.
Dann die richtige Linie fahren, einfach nur dem Instruktor folgen und die Strecke kennen lernen, gucken wo man einlenkt, gucken wo man Gas geben sollte uvm., gemütliche 20 Minuten die sehr interessant waren.
Gefühlt war das alles schon gar nicht soooo langsam, ich würde es als zügig bezeichnen. Wer in der Kurve nicht sofort mitgekommen ist, hatte auf den Geraden genügend Zeit um wieder aufzuschließen.
So haben wir die Zeit Runde für Runde abgespult.
Nach 20 Minuten wurden die roten Flaggen gezeigt, jeder der die gesehen hatte musste die linke Hand heben damit der Hintermann weiß jetzt wirds langsamer...dann erst Gas wegnehmen... nicht das der Hintermann auffährt! (Lichter und auch Bremslicht war abgeklebt)
Nun langsames Einrollen in die Boxengasse, Absteigen, mit Instruktor die Reifen ansehen, kurzen Technikcheck und dann 40 Minuten Pause in denen auch die Fahrt sehr genau vom Instruktor beleuchtet wurde. Es wurde einem gesagt was man besser machen kann aber auch was man gut gemacht hat, in dem Rythmus in genau in der Art, nur stetig etwas schneller in die Kurven geht das bis zum Abend um 17Uhr.

Im laufe des Tages wuchs der Wunsch etwas schneller fahren zu wollen, auch bei Kristin (CBR 600RR) und Wolfgang (ne 1100er) war das so. Also wurden wir am Nachmittag von Rainer geführt, ein ganz anderes Kaliber, Rennfahrer, sauschnell mit nachezu ewiger Rennstreckenerfahrung.
"Leider" gab es in der Absprache ein kleines Missverständnis.
Rainer dachte das wir aus Gruppe 3 kommen und uns das zu langsam war. Also ist er so gefahren das wir Gruppe 3 auf der Strecke überholt haben, achja, es waren immer zwei Gruppen gleichzeitig auf dem Kurs unterwegs, überholt wurde nur auf der Geraden, war absolut kein Problem!
Wir waren also die Gruppe 4...
Aaaalter, ich dachte ich stehe im Wald. Sooo schnell durch die Kurven, da war ich ganz schnell an meiner persönlichen Grenze.
Nach 20 Minuten, das erste mal geschwitzt vom Fahren, die Hände zitterten ein wenig...aber das war das was ich letztendlich möchte. Das hat soo Bock gemacht, dementsprechend groß war das Grinsen in meinem Gesicht.
Dann kam die Besprechung....klar, als Anfänger...Gruppe 4... da waren wir alle drei einfach nur schlecht. Keine Linie, sitzen Scheiße usw. Einer aus der Gruppe hat den Turn auch nich zu Ende gefahren, da der Sprung zu heftig war. Das ist übrigens immer und zu jeder Zeit möglich und auch gewünscht! Nichts muß, alles darf!

Also erstmal ordentlich Kritik eingesteckt, man will ja auch lernen. Rainer ist ehrlich und ein Mann der es so sagt wie es ist, ich fands gut so, hat mich ja auch weiter gebracht.
Also auf zum nächsten Turn mit Rainer....
In den Kurven, nach vorn lehnen, Knie raus, am besten Boppes halb raus (Hanging off, Blickführung nicht vergessen, Einlenkpunkt beachten und MERKEN, in die Kurve rollen lassen...huch...wie was die Reihenfolge nochmal... :roll:
Sooo viel auf einmal, der Turn war dann auch voll Sch... gelaufen.
Egal, wieder Kritik eingesteckt, aber alles auf einem sehr freudlichem und freundschaftlichen Niveau, passt scho!
Der nächste Turn...der Hammer, gefühlt perfekt...doch die Einlenkpunkte wieder nicht gemerkt...Boppes auch nicht richtig raus...nun wurds alles richtig anstrengend und ich kam nach dem 20 Minuten Turn völlig nass geschwitzt in die Box.
Am 1. Tag haben wir ungefähr 230km auf der Rennstrecke abgespult, ab dem Mittag kannte die Freewind nur noch Vollgas.

Jaa, son Training, wenn man auch noch lernen WILL, ist richtig anstrengend. Nach Tag 1 war ich am Abend platt, Muskelkater kam langsam auf, die Freude viel gelernt zu haben überwog dabei alles und man freute sich umso mehr auf Tag 2!!!
Um 18.30Uhr waren wir zurück im Hotel, Klamotten zum trocknen auf den Balkon, Helm war auch gänzlich nass. Die Funktionsunterwäsche wurde jeden Abend gewaschen, war auch mehr als nötig.

Schnell runter an den Strand, ins Meer gesprungen, dann ab in die Strandbar ein Bier weg gezischt und dann zum Abendessen.
Anschließend, wie jeden Abend zum "Stuhlkreis" in die Strandbar. Was ein fantastischer Tag!
Was mir noch extrem positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache was man mit einer Freewind alles machen kann, unglaubliche Kurvengschwindigkeiten und mörder Schräglagen die einem glauben lassen gleich schleifen die Knie an den Curbs...


Später erzählich nich noch mehr...

Hier noch ein paar Bilder:
Dateianhänge
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Zuletzt geändert von Chefschrauber am 6. Sep 2015, 07:25, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Geführte Touren / Fahrertraining / Sportfahrerwoche

Beitragvon Chefschrauber » 6. Sep 2015, 06:55

Unsere Moppeds in der Boxengasse, Nr. 8 und Nr. 25:
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Die Reifen nach den ersten beiden Turns...da geht noch was...
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Zuletzt geändert von Chefschrauber am 6. Sep 2015, 12:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Geführte Touren / Fahrertraining / Sportfahrerwoche

Beitragvon Chefschrauber » 6. Sep 2015, 07:24

Nachdem wir die Strecke kennen gelernt haben, wurde es schneller und schneller, war ein tolles Gefühl so sicher die Ideallinie fahren zu können und die komplette Streckenbreite auszunutzen...die Reifen mochten es weniger...

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Nun muss ich natürlich eine Lanze brechen...
Ich sagte ja das mir der Michelin Anakee 3 so gar nicht gefällt, jedoch muss ich sagen das der Reifen auf der Strecke eine perfekte Vorstellung abgegeben hat. Wie man gut erkennen kann, 100% der Lauffläche wurde ausgenutzt, kein wirklicher Rutscher zu vernehmen, nur am Ende, meinem gefühlten Schräglagenende, wurde das Vorderrad leicht unpräziese, das Mopped schob über das Vorderrad. Hier könnte man noch mit etwas weniger Luftdruck arbeiten um mehr Auflagefläche zu generieren.

Der Oberhammer ist das Fahrwerk der Freewind, kein wackeln, kein schlingern, alles im stabilen Bereich, selbst beim knüppelharten Anbremsen aus 160km/h am Ende der Geraden. Ich denke aber auch das mein Wilbers Federbein hinten und meine Wirth Gabelfedern etwas zum guten Fahrverhalten beitragen. :wink:

Der 2. Tag läuft nach dem gleichen Schema ab wie der erste Tag. Streng nach Plan, auf die Minute genau. Nach jedem Turn eine Besprechung des selbigen immer mit einer Pulle Wasser in der Hand (ist Pflicht). Danch gemeinsames Fachsimpeln mit den anderen, gucken wie die ganz großen mit fullspeed und offenen Auspuffen über die Gerade donnern.
Nach der Mittagspause läuft es anders als gewohnt... weiterhin nach Zeitplan, nur ohne Instruktoren, also ganz allein auf der Strecke unterwegs.
Die ersten Runden...ein Drama, man ist recht verunsichert. Dann wird es aber besser und besser. Auch hat man nun Zeit sich die Einlenkpunkte zu suchen, zu finden und zu merken...tolle Sache, erleichtert einem das Fahren ungemein.

Am Abend dann Moppeds umbauen, Spiegel dran, Klebegeschisse wech und die 35km zurück zum Hotel...ziemlich im Eimer, ganz langsames Cruisen war angesagt.
Zuletzt geändert von Chefschrauber am 9. Sep 2015, 09:49, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Geführte Touren / Fahrertraining / Sportfahrerwoche

Beitragvon Chefschrauber » 6. Sep 2015, 07:24

Nachdem der 2. Tag beendet wurde, wir uns am Abend in der Strandbar zum Trinken uns Spaß haben getroffen haben, wurde der 3. Tag besprochen.
Die diversen Instruktoren schlugen die Strecke vor, wohin es geht, über welche Straßen und die Länge der Strecke. Das ging täglich von 150km bis 350km. Man hatte die freie Wahl.
Der eine fuhr gaaanz abgelegene Ziele an bei denen es auch mal über ein bissi Schotter gehen und schmale Wege führen kann, der andere fuhr Sehenswürdigkeiten an bei denen es auch durchaus sportlich ans Ziel ging, der nächste war im Cruisermodos unterwegs und ging an einsame Buchten zum Baden, bei insgesamt wenig Fahrstrecke, also ein Relaxtag war angesagt.

Nachdem die Strecken vorgeschlagen wurden, konnte sich jeder dem gewünschten Instruktor anschließen. War ne tolle Sache! Von nun an hieß es Kroatien erkunden, Rennstrecke ade und das gelernte dort in der Gruppe anwenden.

So sahen einige der Ausflugsziele aus...

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Re: Geführte Touren / Fahrertraining / Sportfahrerwoche

Beitragvon Chefschrauber » 11. Sep 2015, 06:06

Und zu guter letzt, die Gruppe an die ich mich am liebsten angeschlossen habe...und nein, niemand musste auf mich warten und ich habe die Gruppe auch nicht eingebremst...immerhin waren wir in den Bergen unterwegs und nicht auf Autobahnen. 8)
Die Freewind kann auch schnell und sportlich. Es kommt nicht nur auf die untere Hälfte des Motorrades an... :mrgreen:

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Am Anfang habe ich mich noch ganz hinten eingereiht...

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Am Ende ganz vorn, direkt hinter unserem Instruktor! Alle x Kilometer, haben wir auf den Rest der Gruppe gewartet. :wink:

Dat wars zu der Sportfahrerwoche. Eine ganz tolle Woche, wir haben so viel erlebt!
Das nächste Jahr werden wir erneut daran teilnehmen.
Die Freewind bleibt!
Es wird sich wohl ein 3. Motorrad zu uns gesellen, eine CBR600 oder ähnlich sportliches für mehr Spaß auf der Rundstrecke. :mrgreen:

Gruß
Holger
Zuletzt geändert von Chefschrauber am 19. Jun 2016, 07:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bericht zum Fahrertraining der Sportfahrerwoche

Beitragvon maxp4 » 15. Sep 2015, 12:33

Ich hab gerade mit großem Interesse deinen Bericht gelesen. Das klingt ja wirklich nach nem Traumurlaub für Heizer :) Ich hab zwar gerade mein schnelles Motorrad verkauft und mir ne ccm zugelegt aber wenn du mit der XF da warst müsste es auch mit der kleinen Sumo gehen. Ich hab gleich google gefragt umd direckt die Seite gefunden, nur fand ich da leider keine Preisliste. Kannst du mir sagen in welchem preislichen Rahmen sich das Ganze bewegt. Ich würde da nächstes Jahr mit nem Kumpel hin fahren wollen.
Es sind also 2 Tage Rennstrecke und 3 Tage Touren mit Guide. Hab ich das richtig verstanden?

Nochmals danke. Hat echt Spaß und Bock gemacht das zu lesen.

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Re: Bericht zum Fahrertraining der Sportfahrerwoche

Beitragvon Chefschrauber » 15. Sep 2015, 19:30

Hi,
hmmm, das diese Sache was für Heizer ist, möchte ich nicht so gern sagen.
Glaube das ist da auch gar nicht so gern gesehen.

Es ist eine Veranstaltung die wirklich breit gefächert ist. Man wird angeleitet, man erhält unendlich viele Tips und gute Ratschläge.
Bei allem was man dort tut sollte man sich bewusst machen das man auf einer Rundstrecke unterwegs ist. Der Instruktor fährt so schnell wie er denk das es passt. Es ist jedem frei gestellt sich hinter ihn zu klemmen, alles darf, nichts muss. Wird es einem zu schnell, dann raus in die Box.
Wer sein Mopped weg wirft, für den ist der Urlaub zu Ende...ganz schön blöd dann.

Welches Mopped du hast, ist völlig uninteressant. Ein Instruktor fährt mit ner richtig alten NTV mit 56PS oder mit ner Transalp um die Strecke...aber soooo unfassbar schnell!
Dein Fahrkönnen ist ebenfalls völli unwesentlich, solange du dich nicht selbst überschätzt. Dort werden keine Rennen gefahren. Letztendlich schon, aber ofiziell eben nicht.

Klar macht es Spaß an seine Grenzen zu gehen. Ich mache das durchaus gern. Wenn ich ehrlich sein soll, mir war auf der Strecke bewusst das mir das Mopped unter dem Boppes wegrutschen kann, es wäre nicht überraschend für mich gekommen, aber das soll und muss jeder für sich entscheiden. Es wird kein anderer die Verantwortung für dich übernehmen und das ist gut so.

Es waren 2 Tage Strecke und 3 Tage Touren fahren, richtig. Das kostet irgendwo um 950Euro inkl. Halbpansion. Abends gibts kostenlos ne Flasche Wein pro Tisch, Klimaanlage beim Essen ist auch inbegriffen (hat nicht jeder im Hotel!)
Wenn du das Mopped über Nacht in der Box stehen lassen willst, kommen nochmal 30Euro dazu.
Sprit gibts an der Strecke...100 Oktan, nur knapp 2 Euro der Liter, ich habe 2x am Tag an der Strecke getankt...das erste mal aber morgens an ner normalen Tanke, also 3x an dem Tag.... 2 Tage auf der Strecke waren es... Wie sagte einer der Instruktoren so konsequent... "Spaß kostet" :mrgreen:

Die Strecke ist das teuerste, dafür gibts das mit das beste Pistenessen in Europa.

Ansonsten Eintrittspreise einkalkulieren, Ausflüge etc.
Anreise ist auch ne Kostensache, es sind von Kassel 1150km, das ganze mit Anhänger oder mit Transporter.
Kupplungshebel, Bremshebel, Kettenspray und ein bissi Werkzeug gehört auch dazu.

Die Fahrt auf der Landstraße....macht Spaß. :wink:

Man kann auch nur Rennstrecke buchen. Mit oder ohne Instruktor, kost weniger, würd ich aber nur Profis empfehlen.
In der Gruppe durch die Pampa fahren, macht schon riiiichtig viel Spaß.

Wir sind im kommenden Jahr wieder dabei. Irgendwo um den 23. September gehts los. Kann aber noch nix genaues sagen.

Ich fahre ja schon seit über 30 Jahren Rennen, lange auch professionel, aber das war RC-Car Sport, Buggy 1:8 Verbrenner. Aber die Atmosphäre ist die gleiche.
Dementsprechend hat mich wieder das Rennfieber gepackt....aber so richtig!

Das war mein letztes RC-Car Rennen: https://www.youtube.com/watch?v=MWigiZeunTw :cry:

Gruß
Holger
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Re: Bericht zum Fahrertraining der Sportfahrerwoche

Beitragvon maxp4 » 16. Sep 2015, 07:28

Moin,
erstmal danke für die Auskunft. Ich selbst fahre erst seit ein paar Jahren Motorrad und hatte noch nie die Gelegenheit auf einer Rennstrecke zu fahren. Ich denke das ist eine gute Sache um sein Motorrad kennen zu lernen. Man wird auch im Grenzbereich oder Gefahrensituationen sicher, denk ich.
Ich bin auch kein Heizer, das war eher scherzhaft gemeint.
Die Rennstrecke mit Touren-Urlaub zu verbinden finde ich echt super. Ich werde da dran bleiben, vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr.

Gruß
max

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Re: Bericht zum Fahrertraining der Sportfahrerwoche

Beitragvon Chefschrauber » 16. Sep 2015, 18:46

Hi,
das klingt viel besser.

Der jüngste bei uns war 16, die ältesten jenseits der 60 und richtig schnell unterwegs....auch die eine oder andere "Rennfrau" war dabei.

Einige waren um die 20-25 Jahre, die Nordlichter, also alles dabei.

Gruß
Holger
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Re: Bericht zum Fahrertraining der Sportfahrerwoche

Beitragvon Chefschrauber » 13. Mär 2016, 06:54

Sodele, ein neues Jahr, ein neuer Termin!

Es geht weiter mit der Sportfahrerwoche!
Termin: 18.09.16 bis 24.09.16

Nachdem wir damit soviel Spaß hatten, wird dieses Jahr erneut an der Veranstaltung teilgenommen.
...kene Bange, mit der Freewind oder auch anderen 48PS Maschinen macht das sehr viel Spaß und man ist alles andere als ein Bremsklotz.

:arrow: http://sportfahrerwoche.de/ :mrgreen:

Ich kann es wärmstens Empfehlen...und nein, ich werde weder gesponsort, noch bekomme ich irgendeinen Nachlass für diese Werbung.
Es war einfach extrem schön, man hat noch viel mehr gelernt und die Truppe war schlicht und ergreifend der Hammer, einer meiner besten und mit großem Abstand gefühlt längsten Action-Urlaube in meinem Leben.

Gruß
Holger
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Re: Bericht zur Sportfahrerwoche (Rennstrecke mit der Freewi

Beitragvon Larry » 10. Mai 2016, 21:30

Hallo, habe Deinen Bericht mit Begeisterung gelesen. Bin im Juli auch bei "so einer Veranstaltung" unter anderem Namen und freue mich tierisch. Bin voll gespannt :-)
Rücksichtnahme steht ganz oben und jeder kommt auf seine Kosten, da nach Können bzw. Geschwindigkeit aufgeteilt wird.


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